Aus alt mach neu: Der neue Rasen
Das war ein anstrengender Tag gestern, aber es hat sich gelohnt. Doch jetzt erst mal der Reihe nach.
Gegen neun Uhr morgens ging es los mit dem Rasen - und es sollte fast den ganzen Tag dauern. Zum Glück waren doch einige Pfadfinderinnen und Pfadfinder dem Aufruf gefolgt, so dass wir mit sieben bis 14 Leuten arbeiten konnten. Acht Paletten Rollrasen, eine Bodenfräse, Dünger, Kalk und viele andere nützliche Dinge hatte Jens Brinkmann von seiner Firma GrönlooF mitgebracht. Den Rollrasen hatte die NIRA (Niedersächsische Rasenkulturen) gespendet und kostenlos geliefert wurden die Paletten von Heinrich Meyer OHG. Einen riesigen Dank an die Firmen und natürlich an Jens, der das auf die Beine gestellt hatte.
Es folgten viele, viele Arbeitsschritte:
- Die fünf Kubikmeter Sand (ach ja: gespendet von Heitmann) in das Loch verfrachten.
- Den Boden absoden, d.h. die großen Grasbüschel und ähnliches mit dem Spaten ausbuddeln.
- Den Boden durchfräsen (zum Glück gibt es dafür großes Gerät...).
- Dünger ausstreuen.
- Kalk ausstreuen.
- Dünger und Kalk unterfräsen.
- Alles glatt harken und schön eben machen.
- Einmal plattwalzen.
- Noch einmal schön glatt harken, da man erst nach dem Walzen sieht, wie schief alles noch ist.
- Noch mal Dünger ausstreuen.
- Rollrasen von Paletten mit Schubkarren ranschaffen und verlegen.
- Ordentlich wässern.
- Noch einmal walzen.
Klingt nach viel Arbeit, oder? Ist es auch! Ausgelassen habe ich noch ein paar kleine Zwischenfälle:
- Einen Betonpfeiler mussten wir noch ausbuddeln.
- Um das Loch des ehemaligen Teiches zu füllen reichte Sand lange nicht aus und wir mussten einige Kubikmeter Erde mit Harken, Schippen und Schubkarren bewegen.
- Der Container mit des Altmetall und die Asbestplatten abgeholt werden sollten war als Müllabladeplatz missbraucht worden, so dass wir noch zwei Touren Sperrmüll zur Deponie fahren mussten, bevor der Container abgeholt werden konnte.
Und dann hatte ich noch nicht erzählt, dass wir die ganze lange Liste natürlich zweimal für die zwei Rasenflächen abarbeiten mussten. Es war wie gesagt ein langer Tag...
Zum Abschluss grillten wir uns noch ein paar Würste und bewunderten das Werk: In nur zehn Stunden war aus einer Wildnis ein Park geworden!
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